Test im Schnee

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Σ im Schnee

Im Schnee zu slacken ist schon etwas ganz besonderes. Die Füße und die Hände sind kalt. Aber das Herz ist warm vor Vorfreude.
Der Bach dampft, Eisschollen sind darauf zu sehen. Leise plätschert er dahin. Kein Laut, kein Mensch in Sicht. Warum auch, es ist ja Winterwetter.
Die Sonne ist eben erst wieder herausgekommen, und wir spannten heute die erste Sigma Slackline im Schnee! Es wird bestimmt nicht die letzte sein, dessen sind wir uns sicher.

Der Kontrast ist einfach genial! Die rot-schwarze Slackline liegt auf dem Boden. 18m trennen die beiden Bäume von einander. Keine große Entfernung für die Sigma. Sie hat schon mehr erlebt.
Ziel war es heute mal die Sigma im Schnee zu testen. Obgleich kein Test mehr nötig war, denn Sie ist fertig. Wir wollten der Vollständigkeit wissen wie Sie im Schnee aussieht, wie sich die Oberfläche der Slackline mit nassen Schuhen anfühlt, wie sich die kalte nasse Slackline anfühlt.

Die Stimmung war fast melancholisch, es fehlte nur noch die “Moldau” von Bach. Wie bezeichnend!
Baumschlingen um den Baum der noch Winterschlaf hält. Sigma in den Edelstahlschäkel ein gehangen und auf der anderen Seite die Ratsche in den Schäkel. Die Sigma kurz angezogen, zwei, drei Mal gespannt und fertig war die erste richtige Wintersession für die neue Sigma!

Die ersten Schritte waren noch steif und der Kontrast zu dem weissen Untergrund war anders als was wir sonst gesehen haben. Rot auf weißem Hintergrund. Fremd sieht es aus, aber super! Es gefällt uns.
Wir laufen ein Paar Schritte und wippen, drehen uns. Klasse, die nassen Schuhe auf der Sigma sind sehr vorteilhaft für Drehungen.
Kälte macht ja bekanntlich Steif, aber es fühlte sich an, als sei die Sigma mit Wärme in Ihrer Seele entstanden. Es gab keine Möglichkeit zu kneifen. Die Slackline musste einfach genossen werden. In der Stille der Situation, nur unser Atem und das plätschern des Baches störte diese Situation, war es uns gleich ob wir froren.

Sigma hat uns mit Ihrer sensiblen, weichen und gutmütigen Art zum verweilen gezwungen. Wir konnten nicht anders. Wir wollten dieses jetzt in uns Aufsaugen, wir wollten auf Ihr gehen – ruhig, bedächtig wie in Trance, den Kontrast der Sigma zum Schnee und die Atmosphäre. Der Moment des ersten Schrittes nach dem Aufsteigen auf die Slackline ist immer wieder ein Genuss. Für Anfänger wie für Fortgeschrittene ist es immer das selbe. Der erste Schritt nach dem Aufstehen. Wie verhält sich die Leine, wie stehst Du, was machen Deine Arme reflexartig?
Der Fortgeschrittene nimmt dieses nur noch am Rande wahr, denn alles wird zum Reflex. Wenn man jedoch auf einer neuen Slackline steht, die man noch nicht so gut kennt, noch dazu in so einem Kontrast, das ist schon immer wieder einzigartig. Aber heute in der Stille, die erste Schneebegehung der Sigma, das hatte schon etwas sehr einzigartiges.

Die ersten Schritte in der Stille. Ich schaue auf den Fixpunkt und gehe, ich wippe leicht in die Knie. Ein Fuß vor den anderen, genial. Es macht Spaß im Schnee zu slacken. Ich bin froh das wir die Sigma rot und schwarz erstellt haben. Dieser Kontrast ist einfach wunderbar.
Nach vielen Begehungen der Leine sind wir heute zu dem Punkt gelangt, das wir alles richtig gemacht haben. Wir dachten nicht, das wir Schneetauglich sind, aber diese Slackline im Schnee zu laufen und zu spüren, zu sehen, die Stille zu geniessen und die Gutmütigkeit der Sigma zu erleben, war ein Genuß.
Wir freuen uns darauf die Sigma aus dem Winterschlaf zu erwecken und Euch vorzustellen.